Hanf Labyrinth in Thüringen

In Läwitz, Thüringen kann man zur Zeit durch ein Hanf Labyrinth spazieren auf einer Fläche von drei Hektar, also ca. drei Fußballfelder. Unter dem Motto “Straßen verbinden – Auf den Spuren des Hanfanbaus in Deutschland”.
Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der Pahren Agrar Kooperation und der Regelschule Zeulenroda-Triebes.

Schüler kümmern sich um das Labyrinth und den Hanf, sowie Verkauf der Ware und Eintritt.

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Bildrechte: OTZ / Heidi Henze

Man kann sich vor Ort über Verwendungen und Verarbeitung von Nutzhanf  (nicht psychoaktiv) informieren.

Hanf ist unglaublich universell einsetzbar, für eine ganze Bandbreite and Produkten.
In Läwitz wird die Faserpflanze hauptsächlich zu Nadelfilzen für die Automobilindustrie und Dämmstoffen für das Bauwesen weiterverwertet.

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Bildrechte: OTZ / Heidi Henze
“In fast jedem Bundesland wird in unterschiedlichem Ausmaß Hanf angebaut. Den flächenmäßig größten Anbau verzeichnete 2015 das Land Niedersachsen mit 430 Hektar (ha). Thüringen reiht sich mit 218 ha an dritter Stelle ein. Der Hanfanbau konzentrierte sich in Thüringen hauptsächlich in den Landkreisen Altenburg und Greiz.”
“Problematischer ist es jedoch um die Aufbereitung des Rohmaterials bestellt. Lediglich zwei Hanf-Aufschluss-Anlagen produzieren noch in Deutschland Hanf-Fasern. Eine Anlage befindet sich in Läwitz. Für angemeldete Gruppen gibt es die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen, Wissenswertes über das Multitalent Hanf zu erfahren und die Aufschlussanlage zu besichtigen. Der Besuch des Labyrinthes ist dabei natürlich inklusive.”

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Bildrechte: OTZ / Heidi Henze

 Besucherinformationen:

Tel.: 03 66 28 / 698 – 25 oder Mail: proeckl@pahren-agrar.de

 

Schickt mir Eure Fotos aus dem Hanf Labyrinth, die schönsten werden dann auf meinem Blog veröffentlicht!

 

Happy hemping everyone!

 

 

Bildquelle Header: http://www.meinanzeiger.de/resources/mediadb/2015/07/16/320319_web.jpg

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Hanfdämmung – Hanf als Dämmstoff

Aus den Fasern und dem Stroh der ältesten Kulturpflanze der Menschheit macht der  Farbenhersteller Caparol eine kompakte Dämmplatte für die Fassade, die sich angenehm warm anfühlt. Drückt man sie zusammen, stellt sie sich von selbst in die Ausgangsposition zurück. Ein wegweisender Beitrag zur “Re-Naturierung” der Fassade.

Hanffaser-Dämmplatten sind pure Natur am Haus. Schon auf dem Feld entzieht die Pflanze der Atmosphäre deutlich mehr Kohlendioxid, als im Zuge ihres Anbaus, der Ernte, der Verarbeitung und auf dem Transportweg freigesetzt werden. Das wirkt sich umso positiver aus, als Hanf unglaublich schnell und praktisch von allein nachwächst: Jeden Tag schießt die Kulturpflanze bis zu vier Zentimeter in die Höhe. Dabei wirft sie so viel Schatten, dass Unkraut um sie herum keine Chance hat. Der Effekt: Landwirte, die Hanf für Caparol anbauen, können auf Bodendünger und Pflanzenschutzchemie komplett verzichten. Die Ökobilanz des Bio-Nutzhanfs, der bis zu 1,50 m tief im Erdreich wurzelt und ganz nebenbei auch die Bodenfruchtbarkeit verbessert, fällt daher vorbildlich aus. Natürlicher geht’s nicht!

Wohngesundheit fühlen
Nichts kratzt auf der Haut, wenn man das neue Hanfprodukt berührt. Keine mineralischen Stäube, wenn man mit bloßer Hand über die leicht gewaffelte Oberfläche der Caparol-Hanf-Dämmplatte streicht. Generell löst Hanf keine Allergien aus. Der Einsatz im und am Haus ist gesundheitlich vollkommen unbedenklich. Ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass man damit sowohl dem Klima als auch sich selbst und seinen Lieben etwas Gutes tut.

Gesünder dämmen und leben
Überhaupt lässt sich das ganze Haus mit Hanfprodukten dämmen. An der Fassade schützen sie 1a vor Kälte sowie Hitze. Schallübertragung von der Straße in die Wohnung wird wirksam unterbunden. Im hanfgedämmten Haus herrscht rund um die Uhr ein gesundes, ausgeglichenes, ausgesprochen angenehmes Raumklima. Das kommt daher, dass Hanffasern von Natur aus offenporig sind. Feuchte aus der Raumluft nehmen sie in sich auf, leiten sie in trockenere Bereiche weiter und geben sie dort wieder ab. Wie eine Klimaautomatik, die keinen Strom verbraucht und dennoch ohne Unterbrechung funktioniert.

Hanf dämmt grüner – ein natürlicher Beitrag zur Baukultur
Als erster deutscher Anbieter hat Caparol die Genehmigung erhalten, Fassaden älterer Häuser mit einem Hanffaser-Dämmsystem auf Vordermann zu bringen. “Die Capatect Natur+ Fassadendämmung verfügt über eine Europäisch Technische Zulassung (ETZ) sowie das CE-Zeichen und ist ab sofort verfügbar. Damit läutet Caparol eine neue Ära mit ökologischen Bauprodukten ein. Wer mit Hanf dämmt, gewinnt mehrfach: Das Wohlbefinden und die Wohngesundheit werden erhöht, die Umwelt geschont und die Energiekosten gesenkt.

Quellink.

Weitere Informationen:
Caparol Hanfdämmung