6 Gründe Hanfsamen zu essen

IMG_0289

Image copyright©: GreenSnake®

Hanf das neue Superfood!

Warum soll man Hanfsamen essen?

Erwähnenswert erst einmal, ist die Tatsache, dass es nichts neues ist für den Menschen Nutzhanf als Lebensmittel zu konsumieren.

Rafael Dulon von Hanffarm sagte bei der EIHA 2016 Konferenz in Cologne, dass “Hanf ein Superfood ist mit einer unglaublich hohen Konzentration an essentiellen Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien, gesunden Fetten, gesunden Enzymen, und Phytonährstoffen.” Desweiteren betonte er die “Abwesenheit von künstlichen Inhaltsstoffen, Hormonen, Pestiziden, Chemikalien, Giftstoffe, Cholesterol, oder ungesunden Fetten in Nutzhanf.”

Nutzhanf steckt voller guter Inhaltsstoffe und anders als sein Verwandter Marihuana bekommt man durch Nutzhanf kein “High” denn er enthält THC Werte unter 0,2%, wirkt also nicht psychoaktiv.

Ansonsten enthält er jedoch genau die selben heilsamen und wohltuenden Eigenschaften,  wie bereits zusammengefasst in einem früheren Artikel.

Hanfsamen (manchmal auch Hanfnüsse genannt) stecken voller für den Menschen wichtige Inhaltsstoffe wie zum Beispiel:

Alle 20 Amino Säuren, inklusive der für den Menschen essentiellen 9, Ballaststoffe, essentielle Fettsäuren wie omega 3 und 6, Vitamine, Mineralien, Folsäuren und Eisen.

1. Ballaststoffenquelle – Verdauungssystem

Hanfsamen sind eine Quelle für Ballaststoffe, die für ein funktionierendes Verdauungssystem sehr wichtig sind und von denen wir leider heutzutage viel zu wenig zu uns nehmen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich einen signifikanten Unterschied merke in meiner Verdauung wenn ich Hanfsamen oder andere Hanfprodukte gegessen habe.

2. Proteinquelle – Gesundheit der Muskeln

Hanfsamen sind eine wunderbare Proteinquelle, auch für Veganer und Vegetarier. Proteine sind für uns wichtig für die Reparatur sowie der Aufbau der Muskeln. Marlena sagt: “Als Läuferin würde ich inzwischen nicht mehr auf meinen Hanfproteinpulver oder GreenSnake® Hanfsaft nach dem Lauf verzichten wollen.” Hanf hat eine entzündungshemmende Wirkung (Muskelkater!) und die Proteine helfen mit dem Muskelaufbau sowie Reparatur.

3. Fettsäurenquelle – Immunsystem und Zellgesundheit 

Hanf enthält viel Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, die dafür verantwortlich sind die Zellen im Körper mit Sauerstoff zu versorgen. Mehr Sauerstoff in den Zellen bedeutet gesündere besser funktionierende Zellen, dies wiederrum heißt wir sind weniger angreifbar für Virusinfektionen o.Ä. da unser Immunsystem stärker ist.

4. Fettsäurenquelle – Entzündungshemmend

Hanfsamen enthalten doppelt so viele Omega-6 Fettsäuren wie Omega-3 Fettsäuren. Dieses Verhältnis ist perfekt um im Körper entzündungshemmend zu wirken.

5. Fettsäurenquelle – Reguliert Blutzuckerwerte und Energielevel

Die Kombination von gesunden Fettsäuren und Ballaststoffen helfen dem Körper Blutzuckerwerte zu regulieren. Dies wiederrum führt zu ausgeglichenen Energielevels, ohne Energietief.

6. Essentielle Fettsäurenquelle – Mindert Cholesterolwerte

Hohe Anteile von gesunden Fetten sorgen für niedrigere Werte von ungesunden Fetten und helfen außerdem Cholesterolwerte zu reduzieren.

Hanfsamen sind übrigens auch wundervoll für Allergiker geeignet, da sie keine Laktose oder Gluten beinhalten und keine Allergien auf Hanfsamen bekannt sind. Also alle die sonst auf Nüsse verzichten müssen, können hier Ihren Nusshunger stillen!

Zu kaufen gibt es die kleinen Wunderbomben bereits in den meisten Reformhäusern, Biomärkten und im Internet. Es gibt Hanfsamen entwerder natürlich und ganz, oder als geschälte Hanfsamen, bei denen die Ballaststoffreiche Hanfsamenhülle entfernt wurde.

Hanfsamen sind vor allem geröstet köstlich!

Falls Ihr noch mehr eigene Erfahrungswerte habt mit den wohltuenden Wirkungen von Hanfsamen oder andere Hanfprodukten, lasst es uns wissen!

 

Happy hemping everyone!

Kontinuierliches Wachstum der europäischen Hanfindustrie

16-06-01 Participants EIHA Conference 3.jpg

EIHA 2016 Konferenz in Köln, Wesseling. Picture: nova-Institut©

Kontinuierliches Wachstum der europäischen Hanfindustrie

Hanf als Lebensmittel und pharmazeutisches Mittel besonders begehrt

Die „European Industrial Hemp Association (EIHA)“ legt die aktuellen Daten zu Anbau, Verarbeitung und Anwendungen von Fasern, Schäben, Samen und Blüten vor. Von 2011 bis 2015 habe sich die Anbauflächen in der Europäischen Union auf 25.000 ha mehr als verdreifacht laut EIHA.

Nutzhanf wurde in den meisten EU-Mitgliedsstaaten zwischen 1993 und 1996 legalisiert.

Hanf ist eine vielseitige Nutzpflanze, die Fasern, Schäben, Blätter, und Samen liefert.

  • Hanfsaft enthält alle wichtigen in der Pflanze vorkommenden Nährstoffe in ihrer natürlichen Form, denn der Pressvorgang zur Saftgewinnung entzieht der Pflanze lediglich alle Superfoodkomponenten und trennt Festmasse (Fasern) von Flüssigmasse (Saft).Diese Trennung ist wichtig, denn Hanffasern können teilweise schwer verdaulich sein für den menschlichen Körper, weshalb herkömmliches in den Mixer schmeißen bei Hanf nicht wirklich funktioniert.Was bei der Saftpressung übrig bleibt ist ein Superfood Hanfsaft mit Entourage Effekt, der es in sich hat, mit bis zu 300mg CBD pro 100ml (GreenSnake®), 11 kg CBD pro 1 ha Nutzhanf.

    Der Saft und der Presskuchen/Pressreste beinhalten alle Cannabinoide der Hanfpflanze, nicht nur CBD.

    Außerdem fallen Pressreste bei der Saftherstellung an, die weitergenutzt werden können zur Extraktgewinnung, Hanfölgewinnung, Hanfproteinpulver oder Tierfutter.

    Die Pressreste enthalten weitere 6kg CBD per 1 ha Industriehanf.

 

  • Fasern können für Hanfpapiere oder als Hanf Dämmstoffe verwendet werden.

 

  • Schäben (holzige Kern der Stängel) können als Tierstreu oder für Hempcrete (Baumaterial) verwendet werden.

 

Der neue Report „The European Hemp Industry: Cultivation, processing and applications for fibres, shivs, seeds and flowers” zeigt die Entwicklung der europäischen Nutzhanfindustrie von 2010 bis 2013.Die Anbaufläche von Nutzhanf in Europa betrug 2015 25.000 ha, Tendenz steigend. Hauptanbaugebiete sind Frankreich, Niederlande sowie Rumänien.

Viele neuere EU-Staaten legen einen Fokus auf Nutzhanf Anbau, besonders zur Produktion von Hanfsamen, die Produktion von Samen in der EU stieg zwischen 2010 und 2013 um 92 %. Die Produktion von Blüten und Blättern stieg sogar um 3.000 % im selben Zeitraum, während Fasern und Schäben keine signifikanten Unterschiede in Volumen und Nutzung zwischen 2010 und 2013 zeigen. Blüten zur CBD-Herstellung verschafften Hanfbauern im Jahr 2013 einen erheblichen Zusatzgewinn.

Der Report „The European Hemp Industry: Cultivation, processing and applications for fibres, shivs, seeds and flowers” wurde erstmals auf der internationalen Nutzhanf-Konferenz „13th International Conference of the European Industrial Hemp Association“ vorgestellt, die vom 1. bis 2. Juni in Wesseling bei Köln stattgefunden hat (www.eiha-conference.org). Die Konferenz ist der Treffpunkt der weltweiten Hanfindustrie, es haben über 295 Teilnehmer aus 41 Ländern teilgenommen.

 

Wir freuen uns über die stetig wachsende Hanfindustrie!

English version of this post available here – Englische Version dieses Artikels hier zu finden.

Happy hemping everyone!